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20.04.2005
Hallo liebe RootZ.net Leser, 

fernöstlich vom Geschehen auf der Reggaeszene sitze ich schwitzend in Thailand (es sind Temperaturen bis 38° C) und beende diese neue Ausgabe des Magazins. Trotz des großen Abstandes hoffe ich, daß der eine oder andere Artikel euch interessiert. 

Ein paar Dinge bekomme ich ja dank des Internets oder der Hinweise von Leuten, die mir mailen, mit. Und ich bin immer wieder happy, wenn ich mir die Zugriffsstatistiken für RootZ.net ansehe. Im März 05 hatten die Seiten immerhin 29.000 Besucher zu verzeichnen. 

Die Unmöglichkeit, auf aktuelle Ereignisse einzugehen versuche ich immer mehr durch qualitative Beiträge und zeitlose Inhalte auszugleichen. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, daß ich gut noch ein paar Korespondent/innen, die vor Ort arbeiten, gebrauchen könnte. Wenn sich jemand beerufen fühlt, hier ist die Kontaktmöglichkeit. 

Zur Homepage vom Chiemsee Reggae Summer
Bericht vom Festival 2004
Festival Homepage
Zur Homepage der Armageddon Times
are supporting RootZ.net

So, und jetzt viel Spaß beim RootZ.net surfen. Euer Doc Highgoods

P.S. Hätte der gestrige Upload von Thailand aus geklappt, wäre RootZ.net ca. 2 Wochen früher aktualisiert gewesen. So mußte ich erst per Post eine CD an meine Provider schicken, damit er das Hochladen übernimmt - sorry.


>> Nachruf:
 
Mit 49 Jahren verstarb am Freitag, den 25. März 2005, Dortmunds bekanntester Reggae-Künstler, Komponist und Produzent Uli Schmidt-Salm alias Natty U. Der Sänger hatte seine Wurzeln im Reggae der Achziger Jahre und bekannte in seinen Texten immer Farbe zu seinen politischen Standpunkten (U.A. "Kuff" gegen Nazis oder " Mr Regan", in dem das allbekannte "We begin bombing Russia in 5 minutes" zitiert wurde. 1988 veröffentlichte er sein erstes Album "Nah Prejudice" mit dem Jamaikaner Mikey Prodigal. Das zweite Album "Fool For Your Love etabliert den Künstler endgültig auf der internationalen Reggaeszene. 

Zusammen mit seiner Liveband T'Bwana Posse, eine Co-Produktion mit dem Dortmunder Produzenten Helmut Philipps, gab er im Laufe der Jahre mehrere Hundert Konzerte in Deutschland und spielte 1991 zwei erfolgreiche Shows in Jamaika. 

1994 endete sehr traurig für den Musiker, da er sich im Krankenhaus einer komplizierten Operation unterziehen mußte. Er brauchte ganze 2 Jahre, um sich völlig zu erholen. Er war trotz der schweren Krankheit weiterhin kreativ, schrieb Filmmusik und veröffentlichte das Dubalbum "The Return of The Whitey Dons" (1998). Auch als Produzent für den Jamaikaner Shocking Murray und andere deutsche Reggaekünstler (Ragga Fränkie, Dr. Ring Ding, Lazy Youth, der Biber u.A.) machte er sich einen Namen. 

Im September 2004 gab Natty U sein letztes Konzert in Dortmund, bei dem auch Pop-Star Sasha gemeinsam mit ihm auf der Bühne stand. Am 14. April 2005 gab es zu Ehren des Verstorbenen ein Konzert im Freizeitzentrum West mit vielen bekannten Musikern und Weggefährten von Natty U. Natty, rest in peace, deine Musik wird uns weiterhin an dich erinnern.


>> Festival Sommer:

Die Veranstalter der Sommer-Festivals stehen schon lange in den Startlöchern, die Programme für ihre Veranstaltungen zusammenzustellen bzw. zu komplettieren. Macht Euch an der prime position hier im www ein Bild über die Acts, die euch präsentiert werden, informiert euch über die Veranstaltungsorte, die Preise und weitere Serviceangebote, die euch geboten werden. Hier die Links zu den Homepages der Festivals, von denen es wahrscheinlich einen RootZ.net Bericht geben wird (einfach auf die Grafiken klicken):
Zur Homepage des Chiemsee Reggae Summer
Zur Homepage des s.o.m.a. Festivals
Zur Homepage des Summer Jam


>> Neu Bei RootZ.net:

>> RootZ Thema: Re: Diskriminierung Schwuler: Schwulenfreund oder burn battybwoy, fire pon Rome 
                            oder Weihwasser für den Pabst, wie gehen wir in der Reggae- und besonders in der 
                            Rastaszene mit den kursierenden explicit Lyrics und den dahinter bestehenden 
                            Konzepten um? Und wie werden die Texte wahrgenommen/behandelt?
>> RootZ H.I.M.:   Ein Service von Doc Highgoods für euch: der Beginn eines umfangreichen 
                         Patois-Wörterbuches, das immer mehr erweitert werden wird
>> RootZ Media: Besprechung der ersten Riddim Soundclash DVD, Vorstellung des Buches Dread
                            Besprechung des Dokumentarfilmes Haschisch, Präsentation von The Burning Leaf,
                            einem freien Medium aus Bavaria
>> RootZ Hanf:  Mein Werdegang als Hanfraucher, Doc Highgoods präsentiert den ersten Teil seiner
                            persönlichen Rauchhistorie
>> RootZ Bilder: ein paar Besipiele von naiver Kunst aus Tansania aus den 70er Jahren, alle Bilder 
                           stehen übrigens zum Verkauf
>> RootZ Talk:  Interview mit El Criminal von Raggabund bzw. Caramelo Criminal.
>> RootZ Links: ein paar Listen sind upgedated, Links zu neuen Künstlern hinzugekommen, u.A. 
                           ein Link zu einer japanischen Website mit Beschreibung der dortigen Reggaeszene


>> RootZ Consciousness:

>> Beschreibung des Babylon System
>> Zusammenfassung der Geschichte Äthiopiens
>> Einführung in die Äthiopisch Orthodoxe Kirche
>> Beitrag über das Leben von Haile Selassie
>> Beschreibung der Krönung von Haile Selassie I
>> Vorstellung vom Kebra Nagast
>> Die Legende von Salomo und Saba
>> Sammlung von weisen Worten Salomos
>> Erklärung über die Bundeslade
>> Infos über die Fellachen
>> Zusammenfassung der Geschichte der Rastafarians
>> Beitrag über Marcus Garvey



>> Politricks 01:

Ein Typ namens Markus Gehrke, (schade, daß ein Typ, wie der, sich in der Reggaeszene bewegt), macht mal wieder von sich und seiner Methodik, einen schnellen EURO zu machen, reden. Das erste Mal hörte ich 1998 von ihm, als er sich bei mir über die Berichterstattung eines in die Hose gegangenen IRIE-Festivals beschwerte und mir in seinem Statement dreist unterstellte, daß ich 6 zugesandte Pressetix verkauft hätte. 

1999 wiederholte sich das Drama, meinem Magazin (derzeit I R I E - die Reggaeseiten) wurden keine Pressekarten zur Verfügung gestellt. Einen Bericht gab es trotzdem und natürlich die Gegenreaktion von besagtem Herrn. Im übrigen sind die Mitveranstalter des IRIE-Festivalls, damals in Schüttorf, überhaupt nicht gut auf ihren derzeitigen Geschäftspartner, Hr. Gehrke zu sprechen. 

Der bisherige Höhepunkt meiner Kontakte mit dem Typen war allerdings im Januar 2000, als er mich in einem Schreiben mit beigefügter, eigenhändig verfaßter Unterlassungserklärung (er ist gleichzeitig Rechtsverdreher) zwingen wollte, die Domain irie.de, den Vorläufer von RootZ.net, an ihn abzugeben. Der Mann ist tatsächlich hingegangen und hat sich "irie" beim Patentamt schützen lassen (hier eine Kopie der Urkunde). Das muß man sich mal vorstellen. 

Das war derzeit die Geburtsstunde von RootZ.net - irie.de mußte ich zur Abwendung eines kostspieligen Rechtsstreites stillegen, aber die Domain hat er nie bekommen, die habe ich im Jahr 2004 an einen sehr kooperativen Veranstalter abgetreten. 

Im Januar 2003 hat der Mann hat per einstweiliger Verfügung und Gerichtsbeschluss erwirkt, dass die International Reggae-Artists in Europe sich nicht mehr I.R.I.E. abkürzen dürfen und diese Abkürzung nicht zu Werbezwecken in der Öffentlichkeit verwendet werden darf!

Jetzt legt Gehrke mit gleicher Methode wieder los. Dieses Mal hat er das (Region Bruchsal / Mannheim) im Visier, das Mitte Mai zum dritten Male stattfinden soll. Die Veranstalter sind  baff, stellt die kurz vor der Veranstaltung eingetroffene Unterlassungserklärung vom Irie-Mann sie vor immense Probleme: Tickets und Poster sind längst gedruckt, der Vorverkauf ist im vollen Gange. 17500 € an Gehrke zu zahlen (soviel fordert er in seinem Schriftstück) würde finanziellen Genickbruch und das Ende eines Festivals bedeuten. Also, bitte geht am 13. Mai alle auf das Festival (egal, wie es dann heißen wird) und zeigt damit einerseits den Veranstaltern eure Solidarität und andererseits Hr. gehrke, daß sein Verhalten überhaupt nicht  irie, sondern bombo-, pussy- und rassclaad, ist. Ob er diese Begriffe auch schützen gelassen hat? Das würde auf jeden Fall besser zu ihm passen.

Ob die Liste der irie-Geschaedigten damit komplett ist, weiss ich nicht, werde aber weiter recherchieren und Euch auf jeden Fall informieren, wie das Ergebnis ist. 


>> Politricks 02:
 
Der Bundesinnenminister Otto Schily, Ex-Grüner, will Graffiti-Künstler bundesweit per Hubschrauber verfolgen lassen. Hi-Tech zur Unterdrückung von Street Art, der Krieg der Farben in einer neuen Dimension. Ins gleiche Horn blasen Politiker aller Bundestagsparteien, nur die Grünen halten sich (noch) bedeckt. 

Hand in Hand gehen soll die Aktion mit einer Gesetzesverschärfung. Bislang sind Graffitis nur dann strafrechtlich verfolgbar, wenn etwa die Substanz eines Gebäudes beschädigt wird. Nach einem Gesetzentwurf der Länder sollen sie auch strafbar sein, wenn sie das Erscheinungsbild erheblich verändern.


  Otto Schily

Ich denke mal, diesen Herrschaften bekommt das Starren auf graue Wände nicht gut, der kleine Rest ihrer Phantasie ist einen Kontrollmanie gewichen. Jetzt sollen "Nofitti"-Konferenzen (wie malerisch ist dieser Begriff), Militanz aus der Luft und Androhung von Knastaufenthalten dabei helfen, die "Graffiti-Seuche" (Wolfgang Bosbach (CDU)) einzudämmen (stoppen können sie es wohl eh nicht mehr), um "jährliche Schäden in Höhe von vielen Hundert Millionen Euro" (Otto Schily (SPD)) zu verhindern. 
 
Für mich ist das Vorhaben ein Hirngespinst des Bundesinnenrambos, der sich wohl zu oft "Das Fliegende Auge" angeguckt hat. Ich hoffe, es findet sich jemand, der diese Leute wegen der Veruntreuung von Steuergeldern verklagt, sollten der BGS, die Polizei oder die BW tatsächlich aus der Luft Jagd auf kreative junge Menschen machen.



>> Top High The Rasta: 

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