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| Alex Oriental Experience
Basement, Köln 11. Februar 2000 mit frdl. Unterstützung von Restzeit |
Es ist schon ein komisches Phänomen mit dieser Band. Seit 20 oder 25 Jahren begleitet mich "Türk Rock Alex" alias Alex Wiska jetzt schon in meinem Leben, von Konserve - und liveauch immer wieder, wenn die Band sich einmal mehr im Basement unter der Kirche in der Herwarthstraße die Ehre geben.
Alex Oriental Experience ist ein Trio, bestehend aus Alex, dem Sänger und Sazspieler, dazu kommt Manni von Bohr an seinem bekannten hyperausgefeilten Schlagzeug und eigentlich last, but not least, Horst Stachelhaus am Bass – wenn er nicht an den Folgen eimes Zeckenbisses verstorben wäre. So wurde der Bass von den Finger einer Lady, deren Namen ich bei ihrer Vorstellung nicht verstanden habe, auf der Tastatur eines Keybords gespielt.
Nicht nur das von Alex vorgetragene Programm wiederholt sich auf
angenehme und melancholische Weise seit Anbeginn seiner Auftritte - auch
im Publikum sieht man Leute, die wie ich offensichtlich das Bedürfnis
haben, sich diese Konzerte gerade im sehr stilvollen Basemant immer wieder
zu geben. Man könnnte fast denken, daß die Zeit seit zwanzig
Jahren stehen geblieben wäre, wenn es da nicht die eine oder andere
Kleinigkeit gäbe: Alex ist bspw. plötzlich ganz dünn geworden.
Hätte ich ihn nicht von jemandem gezeigt bekommen und nicht ein paar
Takte mit ihm geredet, dann hätte ich nicht geglaubt, daß er
es ist.
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Und an noch etwas merkt man, daß die Zeit nicht
stehen geblieben ist: Die Leute sind zwar die gleichen, aber doch um ein
paar Jährchen gereift – ein Fakt, das ich auch an mir feststellen
mußte: ich wollte bei Alex Oriental Experience ein paar Fotos für
RootZ machen, konnte aber nicht, denn ich hatte die Speicherkarte für
die Kamera vergessen. Alterssenilität...ich möchte mich hiermit noch mal öffentlich dafür entschuldigen, daß deswegen hier keine Fotos von der Alex Oriental Experience zu sehen sind.Darum seht ihr hier nur das aus dem Kölner Stadtanzeiger "geklaute" Bild. |