RootZ – Musik – Roots Radics meet King Tubby – More Dangerous Dub

Roots

Radics meet King Tubby – More Dangerous Dub

 

„Dangerous

Dub“, die Kombination des Dancehallspecialists JAH Screw mit King Tubby

von 1981, bekommt jetzt Zuwachs mit „More Dangerous Dub“. Dabei handelt

es sich um die letzten Dubs aus King Tubbys Studio in Waterhouse. Daher

stammt auch der Name, denn Waterhouse war eines der gefürchtetesten

Ghettos in Kingston, wo Nachts besonders viel geschossen wurde. 

 

„More

Dangerous Dub“ bietet 13 Tracks (40 Minuten) aus dieser Zeit mit den Roots

Radics mit Style Scott, Flabba Holt, Gladdie Anderson, Steely Johnson,

Bingy Bunny, Barnabas und Scully Sims. Die Tracks wurde im Channel One

Studio von Soldjie aufgenommen und in King Tubbys Studio gemixt. Musikalisch

bieten die Dubs eine gelungene Mischung aus Klassikern und neuen Songs

mit einigen Überraschungen.

„The Highest“ ist dabei eine

bisher unveröffentlichte Version von Barrington Levi´s „Here

I Come“ mit feinem Drum & Bass-Workout des typischen Channel One Sounds.

Der Sound des gesamten Albums besticht hier durch klaren Sound mit mega

fetten Bässen. Klassiker wie der „Dub Organizer“ werden hier gelungen

im modernen Gewand mit spacigen Keyboards fein gemixt präsentiert.

„Pay Back“ mit den groovigen Percussions von Scully im Hintergrund hinter

sägendem Gitarrenspiel sind auch musikalisch sehr gelungen. 

Der Sound von Dubs wie „More Dub“ oder „Too Deep Dub“, das von einem Glockenspiel

punktiert wird, kommen im typischen Rub A Dub Style doch sehr gelungen.

Dabei liefert der Line Up schöne Dubs von Dennis Brown´s „Revolution“,

Delroy Wilson´s „Run Run“ uns Jackie Mittoo´s “Darker Shade

Of Black”, alle von King Tubby fein abgemischt.

„More Dangerous Dub“ ist

eine hochklassische Auswahl von Dubs aus der Zeit des Rub A Dub, musikalisch

gut gespielt und von King Tubby in großer Form gemixt. Sehr empfehlenswert. 

Mehr dazu gibt es bei Greensleeves.

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