Big Youth - Musicology
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Es
ist eine besondere Freude, das Comeback von Big Youth vorstellen zu dürfen.
15 neue Tracks (61 Minuten) des Ausnahme-DJs und Toasters wurden dazu in
den Tuff Gong Studios, dem Leggo Studio auf Kingstons Orange Street und
in Bobby Digitals Recording Studio eingespielt. Als Musiker spielte die
Firehouse Crew, die dazu mit bekannten Stars wir Sly Dunbar, Horsemouth
Wallace, Flabba Holt, Chinna Smith oder dem Zap Pow-Trompeter David Madden
verstärkt wurde.
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Big
Youth präsentiert ein fröhliches, eindrucksvolles Album, dessen
Lyriks darüber hinausgehen, Missstände anzuprangern und statt
dessen Lösungen anbieten. Der Opener „Glory to the king“ zeigt, wo
der Zug hinfährt. Der Sound klingt mit eingängigen Riddims, guten
Bläsern und schönem Backgroundgesang richtig gut. Nach den ersten
vier Tracks fragt man sich dann, ob das Album dieses gut Niveau halten
kann, oder ob es sich noch steigert. Und genau das passiert dann. „Love
her“ enthält Teile der Lyriks von Lee Perry´s „Rub and Squeeze“
aus dem Studio One, wird aber hier zu einem fröhlich treibenden Reggaesong
transformiert, auf den Big Youth eine verrückte Liebeserklärung
toastet, wie sie nur ein Jamaikaner aussprechen kann. „Three blind mice“
bietet eine gelungene Version des angesagten Riddims von Perry mit Big
Youth´s eindrucksvoller Interpretation einer friedlich Einstellung.
„Sow good seeds“ lobt auf einem tanzbaren Beat in seinen Lyriks die jamaikanischen
Freiheitskämpfer und gibt ein positives Beispiel für eine vorbildliche
Lebenseinstellung. Einer der vielen Tracks des Albums, der die Massive
auf den Dancefloor locken kann, ist mit Sicherheit auch das eingängige
„Happy Birthday“ mit seiner positiven Botschaft. Songs wie „Pretty Things“
oder „Do Bay day“ sind aber auch ähnlich stark.
Big
Youth ist mit „Musicology“ ein mehr als gelungenes Comeback gelungen, über
das man sagen kann: „Maximum satisfaction“. Wer hier nicht reinhört,
verpasst etwas.
Mehr
dazu gibt es bei Vizionsounds. |