Bounty Killer - Nah No
Mercy – The Warlord scrolls
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Einen
wie Bounty Killer braucht man nicht vorzustellen. Seit 15 Jahren regiert
der „Poor People´s Governor“ oder „Warlord“ die Dancehall und hatte
darüber hinaus speziell mit seinen Kollaborationen mit internationalen
Stars auch internationalen Erfolg in den Charts. Jetzt lässt Bounty
Killer seine Karriere Revue passieren und präsentiert auf zwei CDs
41 Songs seiner „Best of“ auch mit einigen raren Titeln.
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Die
erste CD (20 Songs/71 Minuten) präsentiert einen Mix aus älteren
Hits und neuen Songs wie „Dem Deh“ auf dem Step Out Rhythm oder „Sufferer“
feat. Wayne Marshall auf dem Diwali Riddim. Songs wie „New Gun“, „Spy fi
die“ oder „Lodge“ stammen aus dem ersten Album von Bounty Killer, das 1991
produziert wurde. Kultige Hits sind auch „War“ mit Beenie Man, „Suspense“
oder „Twenty One“ feat. Pinchers.
Die
zweite CD (21 Titel/76 Minuten) beginnt mit dem Song „Cellular Phone“ mit
seinem Hip Hop Einfluss. Aus den 90er Jahren sind die berühmten „Galtunes“
wie „More Gal“ oder „Gal“ ausführlich gefeatured. Kollaborationen
mit anderen Artists sind das großartige „Living Dangerously“ feat. Barrington
Levi, “Smoke Clear” feat. Wayne Marshall oder„Bwoy
nuh run” mit Ninjaman. In dieser Fülle von Hits sind aber auch echte
Perlen versteckt wie „Seek God“, das Mitte der 90er auf dem Kette Drum
Riddim herauskam. Natürlich gibt es auch die für Bounty Killer
typischen Guntunes wie „Warlord“ oder „Miss Ivy Last Son“. Gut kommen auch
die Songs, bei denen Studio One Rhythms neu interpretiert werden wie „Down
in the Ghetto“ oder „Roots reality and culture“. Zum Schluss kommt mit
„Addies Mega Death Mix“ noch eine fette Dub Plate des King Addies Soundsystems.
Der
Titel dieser Best of „Nah No Mercy“ hat mich etwas gewundert, da viele
der Songs mit dem Intro „Lord have mercy“ beginnen. Bounty Killer legt
mit seiner ersten Best of aber einen gut aufgelegten Überblick über
seine Hits vor, der die Fans erfreuen wird. Mehr dazu gibt es bei VP
Records und bei
Bounty Killer.
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