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Natural
Black - JAH Guide
„Cry
Cry Baby“ belebt als Start den klassischen Waterman Skank Riddim von King
Jammy. Hinter dem Titel „Interlectual Fancatics“ würde man nicht unbedingt
einen Blick auf die Situation im Irak vermuten. Die Riddims des Anfangs
des Albums sind meist upbeat und leben von einer gelungenen Fusion von
gekonnter Instrumentalisierung und digitaler Produktion, die typisch für
den Stil von King Jammy ist. Neben dancehalltauglichen Versionen wie „Bless
The Herb“ auf dem Fresh Riddim lässt es Natural Black meist conscious
angehen. Seine Stärke ist eindeutig sein stimmliches Repertoire von
DJ Skanks bis zu gelungenen Gesangseinlagen, die auf dem Album von schönen
Backgroundsängerinnen untermalt werden. Schön eingängig
sind hitverdächtige Songs wie „Genuine Love“ oder das entspannte „Make
Sacrifice“ auf dem Hold The Candle Riddim von den Heptones bekannt. „Jah
Guide“ bietet aber auch einige schöne One Drop Riddims wie „Give Thanks
And Praise“ oder „Love Of Rasta“, die von Natural Black´s beseelter
Stimme soulig interpretiert werden. „Caring And Sharing“ ist ein gutes
Motto und wird von Natural Black zu einem relaxten Nyahbinghi Chant transformiert.
„That´s Life“ bietet als Ausklang wieder einen gelungenen Song.
Die Kombination von Natural Black mit King Jammy macht „Jah Guide“ zu einem bemerkenswertem Album der modern Roots. Das Album ist abwechslungsreich mit eingängigen Hits. Mehr dazu gibt es bei Greensleeves. |
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| Copyright: Paul Mülders 2007 |