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Rootz Underground -  Movement
 
Movement ist das Debüt der neuen Sensation aus Kingston, Rootz Underground. Stevie G Newland (Vocals), Charles Lazarus (Gitarre), Jeffrey Moss Solomon (Rhythmusgitarre), Colin Young (Bass), Paul Smith (Keyboards) und Leon Campbell (Drums) treten dabei, ungewöhnlich für die heutige Zeit, als komplette Band an. Seit etwa dem Jahr 2000 spielen sie zusammen und traten bei vielen Konzerten und Festivals in Jamaika auf. Dabei stießen sie mit ihrem eigenen Stil auf offene Ohren und vor allem auf die Aufmerksamkeit der Marley Family, die sie nun unterstützt. 
 
Mit „Victims Of The System“ bekommen sie nun die verdiente Aufmerksamkeit und haben  einen massiven Hit in der gesamten Karibik. Die 19 Tracks (74 Minuten) des neuen Albums wurden von Dean Fraser, Bobby Digital und Wayne Armond (Chalice) produziert.

Begriffe wie „modern Roots“ treffen auf den Stil von Rootz Underground nur zu ungenau zu. Sie spielen einen frischen, zeitgemäßen Stil des Roots Reggae, den sie mit Elementen von Popmusik und Rock kombinieren. „Time Is An Illusion“ reflektiert kritisch die Hintergründe der Weltpolitik über einen One Drop Beat, der von Percussions und dezent rockigen Gitarren begleitet wird.  „Victims Of The System“, der erste große Hit von Rootz Underground, beeindruckt mit seiner eingängigen Message voller Zuversicht über einen rhythmusorientiertem Reggaerhythmus. Die Stimme von Steven Newland erinnert in ihrer Klarheit schon an Bob Marley, er schafft es damit die Botschaft seiner Texte klar verständlich und eingängig überzeugend zu übermitteln. Der neuste Hit der Band heißt „Hammer“, das mit einem für die Dancehallmassive tanzbaren Beat und der positiven Message ein echter Knaller ist, von dem wir noch viel hören werden. Die Lyrics wenden sich gegen die Inhaltslosigkeit des gegenwärtigen Mainstreams und füllen diese mit dem Wunsch nach gegenseitiger Liebe und Respekt. „In The Jungle“ ist ebenfalls ein tanzbarer Song für die Dancehallmassive, während „Riverstone“ mehr downbeat ein schöner melodiöser Track ist. Alle Songs des Albums performen auch musikalisch auf höchstem Niveau, sind dabei abwechslungsreich und kreativ innovativ. Schön ist auch die Ballade „Where I Go“ mit ihrem versöhnlichen Lyrics, während „Corners Of My Mind“ rockig groovig für richtig gute Stimmung sorgt. Das klingt wirklich nach einer Revolution in den Gehirnwindungen.

Das Debüt von Rootz Underground sorgt für erstaunlich frischen Wind im Reggaebiz. „Movements“ wird beim Album des Jahres vorne mitspielen, keine Frage. Das ist eine willkommene Bereicherung, die ihre Zeichen hinterlassen wird. 

Mehr dazu gibt es auf der Homepage von Rootz Underground.


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