Schon früh am Sonntag hatten Aswad ihren
Auftritt. Diese Auftrittszeit entsprach leider auch die Qualität des
Konzertes. Vor Jahren noch waren sie ein Topact, jetzt reicht es noch zum
Opener.
Nach dem Split nur noch zu zweit, wirkte die Performance leider einfach
unvollständig. Es waren keine Bläser dabei und gerade die sind
es, die man bei Aswads Konzerten doch so liebt. Das hatte zur Folge, das
es der Show an Brillanz fehlte.
Drummie Zeb übernahm fast alle Gesangsparts. Alte Klassiker wurden
nur wenige gespielt und sie versuchten mehr mit ihren neueren Popreggae-Stücken
zu überzeugen. Da half auch kein Anfeuerungsruf „Roots and Culture“,
so ein Gefühl wollte sich nicht einstellen.
Eigentlich spielten sie die Songs immer noch recht gut und ließen
auch Dubversions folgen, aber im Vergleich zu früheren Zeiten, wo
sie noch eine der besten Live-Bands waren, fielen sie sehr ab. |


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