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Spiegel online 23.07.07

ATOMAUSSTIEG
DIHK-Präsident sieht Energiesicherheit gefährdet

Dramatisch steigende Strompreise - das sei die logische Folge eines überstürzten Atomausstiegs, warnt DIHK-Präsident Braun. In der "Bild" fordert er von der Großen Koalition, den Ausstieg rückgängig zu machen.

Hamburg - "Wer jetzt Kraftwerke abschaltet, gefährdet die Energiesicherheit in Deutschland und nimmt in Kauf, dass die Strompreise drastisch steigen", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig-Georg Braun, in der "Bild".

Wenn Kraftwerke dauerhaft stillgelegt würden, müssten Versorgungsengpässe in Deutschland mit Strom aus ausländischen Kernkraftwerken ausgeglichen werden.

"Nach den Aufgeregtheiten der vergangenen Wochen ist es an der Zeit, endlich zur Vernunft zurückzukehren", sagte Braun. Er appellierte an die Politik, den geplanten Atomausstieg nach der kommenden Bundestagswahl noch einmal zu überdenken. "Wenn die Vernunft siegt, wird der Ausstieg rückgängig gemacht", sagte er. Deutschland könne nicht gleichzeitig gegen den Klimawandel kämpfen und saubere Kraftwerke abschalten.
 
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