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Spiegel online 31.08.07

SCHWARZENEGGER UND STEINMEIER
Partner-Training für den Klimaschutz

Um Energieeffizienz ringen, an einem Strang ziehen, gemeinsame Schritte tun: Es klingt sportlich, was Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger und Außenminister Steinmeier zum Klimaschutz vereinbarten. Von einem einheitlichen Emissionshandels-System sind die USA noch weit entfernt.

Sacramento - "Ich hoffe, wir können viele Dinge zusammen tun", sagte Arnold Schwarzenegger gestern bei einem Treffen mit Frank-Walter Steinmeier (SPD) in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento. Konkret nannte Schwarzenegger das Ringen um mehr Energieeffizienz, aber auch den in den USA umstrittenen Emissionshandel.

Steinmeier wirbt in Kalifornien für eine Vernetzung des europäischen Systems des Emissionshandels mit den im Aufbau befindlichen Systemen mehrerer US-Bundesstaaten. Kalifornien zählt zu den Vorreitern in den USA beim Emissionshandel, während die US-Regierung unter Präsident George W. Bush eine Beteiligung daran bislang ablehnt.

Schwarzenegger lobte die "große Tradition Deutschlands" im Kampf gegen den Klimawandel. "Es sind einige Schritte möglich, die wir gemeinsam tun können", sagte auch Steinmeier, als ihn Schwarzenegger zum Gespräch im Gouverneurspalast empfing. Der Außenminister verwies dabei auf die Leistungsfähigkeit der kalifornischen, aber auch der deutschen Industrie, wenn es um technologischen Fortschritt gehe.

Steinmeier war am Mittwoch in Kalifornien eingetroffen. Der Klimaschutz ist das wichtigste Thema des Besuchs. Es handelt sich um die erste Visite eines deutschen Außenministers in Kalifornien seit 50 Jahren. 
 
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