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Tagesschau
online 29.02.08
Sommer mitten im Winter Dicke Pullis und warme Mäntel
konnten in diesem Winter meist im Schrank bleiben. Richtig kalt wurde es
in Deutschland kaum. Im Durchschnitt lagen die Temperaturen bei 2,9 Grad
und damit etwa 2,7 Grad über dem langjährlichen Mittelwert. Die
Messungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass das Thermometer nur
am Rande der Alpen unter minus 15 Grad sank. Die tiefsten Werte wurden
in Reit im Winkl mit minus 22,6 Grad und Oberstdorf mit minus 22 Grad gemessen.
Im Süden und Osten Deutschlands herrschten dagegen fast sommerliche Temperaturen. Etwa in Wielenbach bei Weilheim mit 22 Grad. Die meiste Sonne bekamen die Menschen im Ländle ab. In Baden-Württemberg schien sie rund 300 Stunden. Der Norden hatte da das Nachsehen. In Schleswig-Holstein bekamen die Menschen 119 Stunden Sonne. Bundesweit zeigte sich die
Sonne in diesem Winter gut 255 Stunden, deutlich öfter als im langjährigen
Mittel von 155 Stunden.
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