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Groundation - Upon The Bridge Tour 2007
Kleine Georg Elser Halle am 4.3.2007
 
 
Groundation starteten ihren Auftritt mit einem Song aus dem neuem Album "Upon the Bridge". Sauber gespielt und mit einem klasse Sound, der auch noch im hinteren Teil der Elser Halle gut rüberkam. 
Die Groundation Songs basieren auf einer Roots Reggae Grundlage, auf der sich Bläser Soli und die Stimme von Harrsion Stafford entfalten. Die Wechsel zwischen dominanten Bläser Soli und Gesang bringen in die Songs eine Spannung, die mich auch bei anderen Reggae-Stücken begeistert.

Groundation prägen aber durch zwei Aspekte ihren ganz eigenen Sound: einmal bringen gerade die Bläser einen wunderbaren Jazz Einschlag mit in die Stücke und zum anderen ist da die Stimme von Harrison Stafford, die an anderer Stelle als charismatisch oder als quietschend bezeichnet wird. Beim ersten Hören war ich kurz irritiert, aber spätestens nach einem halben Song legt sich das, denn gerade diese ausgerissenen Momente im Gesang passen wunderbar zu den jazzigen Bläsern und ergeben ein stimmiges, einmaliges Ganzes.
 

Harrison Stafford >
 
Groundation kam mit zwei Bläsern, Gitarre, Keyboard, Percussion, zwei Background Sängerinnen und Harrison mit Gesang und Gitarre auf die Bühne. Es gab keine grosse Show, die Musik stand im 

Mittelpunkt. Nur vereinzelt warf Harrison die üblichen rhetorische Fragen auf (do you love reggae music?) oder freute sich, in München spielen zu dürfen. 
 


Die "Upon the Bridge" Show wirkt in ihrem Ablauf schon fast wie eine live CD. Lange Songs, keine Pausen zwischen den Songs beim Abspielen, viel Zeit für instrumentale Parts. In der Elser Halle waren die Songs noch mal ein Stück länger, es war noch mehr Raum für instrumentale Anteile.

Schön war auch, dass manchmal das Licht die Solisten verfolgte und betonte. Man hätte das ganze Konzert auch auf CD brennen können. Einzig die Klappe eines Feuermelders vibrierte im hinteren Teil der Halle - the only bad vibes.
 
Vor Groundation spielte zu Beginn des Abends live die 7-köpfige Überseer Band Bradley's H mit ihren nach eigenen Angaben "ska- reggae- dubby- rock- styleee....". Weiterhin gab es was auf die Ohren von den Soundsystems Conscious Fiyah, Righteous Riddims und von Dubmatix. Dazu Musik von DJ's, so dass insgesamt ein überzeugendes, abendfüllendes Programm von 19.30 bis in die Nacht geboten war.

Das ganze war ein Chiemsee Warm-Up. Was auch immer das genau sein soll, gebt uns mehr davon! Bis zum Chiemsee Festival müssen wir ja noch einige Zeit warten, da kann es ruhig noch mal einen Warm Up Refresher geben.

Bassist Bradley's H > 

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Copyright Text / Bilder: Norbert Boll / Layout: Doc Highgoods 2007 Zum Seitenanfang